Unsere Schulanfänger kommen gut vorbereitet in die Schule: Im letzten Kindergartenjahr, dem sog. Brückenjahr, bieten ihnen die Lehrkräfte in enger Kooperation mit den Erzieherinnen der Kindertagesstätte, die in unserem Haus untergebracht ist, viele Möglichkeiten, die Schule kennen zu lernen und mit ihr vertraut zu werden.

Ab dem ersten Schultag ist es wichtig, dass die Kinder gern zur Schule gehen, sich hier wohlfühlen und Freude am Lernen haben. Immer wieder kommen wir als Schulfamilie zusammen, um uns gemeinsam für eine Sache einzusetzen, uns zu informieren oder zu feiern.

Wir sehen es als wichtige Aufgabe, den 6- bis 10-jährigen Kindern eine grundlegende Bildung zu vermitteln, um sie fit zu machen für die Anforderungen der kommenden Jahre. Das geschieht mit wechselnden und zunehmend offenen Unterrichtsformen, die den Schülern individuelle Zugänge ermöglichen und sie behutsam zu eigenverantwortlichem Lernen und Handeln hinführen.

Ein fester Bestandteil ist hier der Unterricht in der Lernwerkstatt. Genauso wichtig erscheint uns die Vermittlung von Werten, ohne die ein Miteinander in der Schule, aber auch in der Gesellschaft und Umwelt nicht gelingen kann. Die Kinder sollen mit wachen und kritischen Augen durch die Welt gehen.

Da diese Ziele nur gemeinsam mit dem Elternhaus erreicht werden können, muss ein offener Austausch mit den Eltern gepflegt werden, ob in Einzelgesprächen oder bei gemeinsamen Veranstaltungen, wie z.B. Schulgottesdiensten, Weihnachtsfeiern, Sommerfesten, klasseninternen Unternehmungen oder Informationsveranstaltungen.

Eine weitere Herausforderung wird es sein, die Kinder aus anderen Ländern, die auf Grund von Krieg oder Verfolgung ihr Heimatland verlassen mussten, in unsere Klassen aufzunehmen und sie vor allem in der sprachlichen Förderung intensiv zu unterstützen - denn Sprache ist der wichtigste Baustein für die Integration. Auch hier gilt es, gemeinsam Lernchancen zu nutzen und Kompetenzen aufbauen!

„Das wichtigste Wissen ist zu wissen, was wichtig ist!" (Bettina L'Habitant)