Auszeichnung für die Grundschule Heiligenstadt

Zum 7. Mal in Folge wurde die Grundschule Heiligenstadt als Umweltschule in Europa/ Internationale Agenda 21 Schule ausgezeichnet. Am 19.Dezember 2018 fand im Staatlichen Berufsschulzentrum im Bamberg die diesjährige Auszeichnungsfeier für die Bezirke Ober- und Unterfranken und Teile Mittelfrankens statt. Von 375 Schulen in Bayern stammen fünf aus dem Landkreis Bamberg. Darunter Heiligenstadt als einzige Grundschule. Mit den Projekten „Schmetterlinge, Wildbienen und Co- Insekten, die unsere Blüten bestäuben“ und „ Lebensmittel aus der Heimat-gut für uns, noch besser für unsere Umwelt“ wurde die Leistung mit 3 Sternen, das entspricht der höchsten Bewertung, belohnt.
In diesem Schuljahr befassen sich die Schüler mit den Themen „Wald – seine Bedeutung für Mensch und Tier“ und „Wir schaffen Lebensraum für Insekten und legen eine Naschhecke an“ .Im Oktober wurden bei einer gemeinsamen Pflanzaktion bereits acht Beerensträucher sowie zwei Buddleja (Schmetterlingssträucher) gepflanzt.
Einige Klassen gingen bereits mit dem Förster oder der Klassenlehrerin auf Entdeckungstour durch den Wald. Die Kinder der Umwelt-AG setzten Samen in die Erde um Bäume zu züchten. Außerdem wird viel Naturmaterial aus dem Wald zum Werken und Gestalten verwendet, so z.B. auch für den Weihnachtsbasar.
Ein herzliches Dankeschön geht an die örtliche Raiffeisenbank und Sparkasse für ihre finanzielle Unterstützung der Projekte und an den Frischemarkt Sponsel, der für Schülergruppen immer eine offene Tür hat.

 

Pflanzaktion

 

 

Verschiedenes

 

 

 

Schmetterlinge unter Beobachtung!

Im letzten Jahr standen die Bienen im Mittelpunkt unserer Umweltthemen, heuer sind es die Schmetterlinge. In den letzten Tagen, nach den ersten intensiven Sonnenstunden, konnte man sie wieder entdecken: Den Zitronenfalter, den Kohlweißling und mit viel Glück auch einen kleinen Fuchs. Es ist immer wieder ein Wunder, wie sich aus so kleinen Eiern nach wenigen Wochen diese prachtvollen Insekten entwickeln – und diese Entwicklung können die Kinder heuer konkret miterleben: In der Lernwerkstatt stehen zwei Volieren mit Blattwerk und Schmetterlingseiern, bei denen die Kinder die einzelnen Entwicklungsstufen der Tiere beobachten können. Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass die Schmetterlinge nicht gerade an einem Wochenende aus ihrem Kokon schlüpfen, damit die Schüler das kleine Wunder bestaunen können.

 

In der Lernwerkstatt stehen nun außerdem viele Stationen bereit, bei denen sich die Grundschüler intensiv mit dem Thema auseinandersetzen können – vom Wissensquiz bis hin zu kreativen Gestaltungsaufgaben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Sie sind fertig:

Anfang Mai war es dann soweit: Aus den winzigen Raupen hatten sich große Raupen entwickelt, die sich nach einigen Tagen kopfüber ans Fließ hängten und sich schließlich verpuppten. In diesem Stadium blieben sie nun einige Tage lang in den Volieren hängen. Nur nach wenigen Tagen und für alle kleinen und großen Beobachter völlig überraschend waren die Distelfalter während des Wochenendes geschlüpft und flatterten in ihrer Behausung herum.

Nun wurde es höchste Zeit, sie ins Freie zu bringen, da sie dringend Sonne und Nahrung brauchten. Nahe der Blühinsel öffneten wir die Volieren und nach einigen Minuten, die die Tiere zum Sonnentanken brauchten, flatterten sie schließlich davon! Sie werden ihr kurzes Schmetterlingsleben nutzen, um Nahrung zu sammeln, sich zu paaren und Eier unter ein Blatt zu legen. Aus ihnen schlüpfen dann wieder kleine Raupen und der Kreislauf beginnt von Neuem.